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ISS-Expedition 35
Expedition 35 Logo
Kommandant (CDR):
Chris Hadfield
(CSA)
Chris Hadfield
Flugingenieur (FE-2):
Roman Romanenko
(Roskosmos)

Roman Romanenko
Flugingenieur (FE-3):
Tom Marshburn
(NASA)

Tom Marshburn
Raumfahrzeug:
SOJUS TMA-07M
Start:
19. Dezember 2012
Landung:
14. Mai 2013, 4:31 Uhr MESZ
Besatzungszeit:
vom 16. März bis 13. Mai 2013
Flugingenieur (FE-4):
Chris Cassidy
(NASA)
Chris Cassidy
Flugingenieur (FE-5):
Pawel Winogradow
(Roskosmos)
Pawel Winogradow
Flugingenieur (FE-6):
Alexander Missurkin
(Roskosmos)
Alexander Misurkin
Raumfahrzeug:
SOJUS TMA-08M
Start:
28. März 2013, 21:43 Uhr MEZ
Landung (geplant):
September 2013
Besatzungszeit:
vom 29. März bis 13. Mai 2013
Missionsberichte
Terminplan Expedition 35 Besatzung

Aktuelle Informationen zur letzten ISS-Besatzung: Expedition 34
Aktuelle Informationen zur nächsten ISS-Besatzung: Expedition 36

Aktuelle Statusberichte:
Missionsberichte:
16. April 2013, Dienstag
Die Expedition 35 Besatzung der Internationalen Raumstation hat heute eine Technologiedemonstration und eine Reihe von wissenschaftlichen Experimenten absolviert, während sie die Vorbereitungen für einen russischen Außeneinsatz fortsetzten.
Der Arbeitstag begann praktisch direkt nach dem Wecken um 8 Uhr MESZ, als Kommandant Chris Hadfield und Flugingenieur Tom Marshburn den Reaktions-Selbsttest durchführten, eine kurze Aufgabe zur Messung der Reaktionszeit, die es der Besatzung ermöglicht, die Auswirkungen der Müdigkeit auf ihre Leistungsfähigkeit zu bestimmen. Die beiden Astronauten testeten außerdem ihren Urin, um Daten für das Experiment Pro K zu gewinnen, bei dem Ernährungswissenschaftler untersuchen, wie Änderungen in der Nahrungsaufnahme den Knochendichteverlust beeinflussen, der bei Raumflügen auftritt.
Nach der täglichen Planungskonferenz mit den Flugleitteams auf der ganzen Welt richtete Marshburn zwei der drei Bowlingkugelgroßen freifliegenden Satelliten des SPHERES-Programms ein. Er statte eine der SPHERES mit einer stereoskopischen Kamera aus, die als "Visuelle Einschätzung und Relative Bahnverfolgung zur Inspektion Generischer Objekte" (VERTIGO) bezeichnet wird. Damit sollen Technologien zur relativen Navigation mithilfe eines visuellen Modells demonstriert werden. Während des Tages testete Marshburn die Fähigkeit des SPHERES-Robots, ein stationäres Ziel visuell zu verfolgen und um es herumzunavigieren und fertigte ein Video von dem Satelliten in Aktion an.
Hadfield absolvierte derweil den monatlichen Fitnesstest. Unterstützt von Flugingenieur Chris Cassidy legte er herzüberwachende Geräte und eine Blutdruckmanschette an, die Daten sammelten, während er sich auf dem Fahrradergometer der Station abmühte.
Später warf Hadfield einen Blick auf den Test Binärer Kolloidlegierungen, bei dem Kolloide, mikroskopisch kleine Partikel, die in einer Flüssigkeit suspendiert sind, untersucht werden. Ergebnisse dieser Studie könnten zu Verbesserungen bei Herstellungsverfahren hier auf der Erde führen. Der Kommandant tauschte eine Batterie in der Kamera des Experiments aus und überprüfte ihre Ausrichtung und den Fokus.
Nach dem Austausch eines Abwasser-Wiederaufbereitungstanks im Umweltregelungs- und Lebenserhaltungssystem (ECLSS), unterbrach Hadfield seine Arbeit, um mit Schülern zu sprechen, die am kanadischen Wissenschaftswettbewerb an der Lockview-Oberschule in Fall River in der Provinz Neuschottland teilnehmen. Während der Direktverbindung führte der Kanadier Hadfield ein Experiment durch, das von den Schülern vorgeschlagen worden war, und das demonstrieren soll, was passiert, wenn ein klitschnasser Waschlappen in der Mikroschwerkraft augewrungen wird.
Cassidy verbrachte den größten Teil seines Tages mit einem Experiment über das Verbrennen und Verlöschen von Feststoffen (BASS), das untersucht, wie eine Reihe von Feststoffen brennen und in der Mikroschwerkraft gelöscht werden können. Die Ergebnisse von BASS könnten zu Fortschritten bei der Auswahl von Raumfahrtwerkstoffen, beim Entwickeln von Strategien zum Löschen unbeabsicht auftretender Feuer und verbesserten Rechnermodellen, die für die Entwicklung von Brandmelde- und Feuerlöschsystemen hier auf der Erde verwendet werden, führen.
Cassidy stellte auch einige Gasflaschenventile im Experimentalschrank für Integrierte Verbrennungsforschungs (CIR) ein, um bei der Kalibrierung der Brennstoff- und Oxidatorreglereinrichtung zu helfen. Dieser Schrank beinhaltet optische Meßeinrichtungen, eine Brennkammer, Brennstoff- und Oxidatorzufuhrregelung, sowie fünf unterschiedliche Kameras, die die sichere Durchführung einer breiten Pallette von Verbrennungsexperimenten an Bord der ISS ermöglichen.
In Vorbereitung auf den für Freitag angesetzten sechsstündigen Außeneinsatz haben die Flugingenieure Pawel Winogradow und Roman Romanenko heute ihre russischen ORLAN-Raumanzüge angelegt, um Bewegungsübungen im Kopplungs- und Schleusenmodul PIRS durchzuführen. Assistiert von Flugingenieur Alexander Missurkin testeten Winogradow und Romanenko, wie gut sie sich in den Raumanzügen herumbewegen können. Morgen sollen sie die Raumanzüge erneut anlegen, um eine Generalprobe der Außeneinsatzabläufe im Modul PIRS zu absolvieren.
Während des Außeneinsatzes am Freitag, der um 16:06 Uhr MESZ beginnen soll, sollen die beiden durch die Luftschleuse PIRS die ISS verlassen, um an der Außenhülle mehrere Außenexperimente auszuwechseln und eine neue Navigationshilfe zu montieren.
Die russischen Besatzungsmitglieder schlossen auch die Luken zum Transporter PROGRESS M-18M, der an PIRS angekoppelt ist, um das Modul für die Exkursion am Freitag vorzubereiten.

15. April 2013, Montag
Die Expedition 35 Besatzung der Internationalen Raumstation hat heute ihre Arbeitswoche mit einer Vielzahl an wissenschaftlichen Experimenten, den Vorbereitungen für einen Außeneinsatz und der Überwachung des Abflugs eines russischen Frachtraumfahrzeugs begonnen.
Kommandant Chris Hadfield begann seinen Tag mit der Dokumentation seines Frühstücks im Rahmen des siebten Tages einer zehntägigen vorgeschriebenen Diät für das Experiment ENERGIE, das so genau wie möglich den Ernährungsbedarf von Astronauten während einer Langzeit-Weltraummission messen soll.
Nach der täglichen Planungskonferenz mit den Flugleitteams auf der ganzen Welt maß Hadfield zusammen mit Flugingenieur Tom Marshburn im Labormodul KIBO Luftströmungen aus den Lüftern und im ganzen Modul. In der Abwesenheit von Schwerkraft ist eine gute Belüftung erforderlich, um die Bildung gefährlicher lokaler Anreicherungen von Kohlendioxid in der Station zu vermeiden.
Marshburn lud auch die Batterien der drei bowlingkugelgroßen freifliegenden SPHERES-Satelliten auf. Am Dienstag soll Marshburn die Satelliten mit einer stereoskopischen Kamera ausrüsten, die als "Visuelle Einschätzung und Relative Bahnverfolgung zur Inspektion Generischer Objekte" (VERTIGO) bezeichnet wird. Damit sollen Technologien zur relativen Navigation mithilfe eines visuellen Modells demonstriert werden.
Marshburns Kollege, Flugingenieur Chris Cassidy, verbrachte den Morgen mit dem Einrichten einer Testprobe für das Fortschrittliche Kolloidexperiment (ACE) im Schrank für Integrierte Fluidexperimente. Ergebnisse dieses Experiments könnten den Forschern zu verstehen helfen, wie man Stabilisatoren optimieren kann, um die Lagerdauer von Produkten wie Waschmitteln, Farben, Ketchup und auch Salatdressing zu verlängern.
Am Nachmittag arbeiteten Cassidy und Hadfield zusammen an einem anderen Kolloidexperiment. Die zwei Astronauten richteten eine Probe für den Test von binären Kolloidlegierungen (BCAT) ein und photographierten die Ergebnisse.
Derweil verrichtete Marshburn Wartungsarbeiten am Experimentalschrank für integrierte Verbrennungsforschung (CIR). Diese Einrichtung beinhaltet optische Meßeinrichtungen, eine Brennkammer, Brennstoff- und Oxidatorzufuhrregelung, sowie fünf unterschiedliche Kameras, die die sichere Durchführung einer breiten Pallette von Verbrennungsexperimenten an Bord der ISS ermöglichen.
Auf der russischen Seite der Station setzten die Flugingenieure Pawel Winogradow und Roman Romanenko die Vorbereitungen für ihren Außeneinsatz am Freitag fort. Die zwei Kosmonauten sollen an diesem Tag um 16:06 Uhr MESZ die ISS für sechs Stunden die ISS verlassen, um mehrere Außenexperimente auszuwechseln und eine neue Navigationshilfe zu montieren.
In Vorbereitung auf diesen Außeneinsatz brachten Winogradow und Romanenko heute Leuchten und Werkzeuggürtel an ihren ORLAN-Raumanzügen an. Sie besprachen sich außerdem mit den Außeneinsatzspezialisten am russischen Missionsleitzentrum nahe Moskau, um den Ablauf der Exkursion am Freitag durchzugehen.
Ihr Kosmonautenkollege an Bord, Alexander Missurkin, arbeitete heute mit dem Experiment KONSTANT, das die Auswirkungen der Mikroschwerkraft auf ein Modellenzym untersucht.
Die Expedition 35 sagte auch Lebewohl zu einem unbemannten PROGRESS-Frachter, der Platz für den nächsten russischen Transporter machen mußte.
Der PROGRESS M-17M legte um 14:02 Uhr MESZ vom hinteren Ende des Servicemoduls SWESDA ab, nachdem er hier fünf Monate lang angekoppelt war. Zum Zeitpunkt der Abkopplung befand sich die ISS gerade in einer Höhe von 413 km über Nordchina.
Von einem Fenster im russischen Segment der Station aus photographierten die russischen Besatzungsmitglieder das automatische Ablegen und das Feuern der Steuertriebwerke, die das Raumfahrzeug in eine sichere Entfernung von dem Komplex brachten. Nach mehreren Tagen an, denen der Frachter Bahnmanöver ausführt, die dabei helfen sollen, russische Radaranlagen am Boden zu kalibrieren, soll der PROGRESS am 21. April abgebremst werden, um anschließend beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Pazifik zu verglühen. PROGRESS-Versorgungsraumfahrzeuge sind nicht dazu gedacht, geborgen zu werden, also wurde der PROGRESS M-17M wie seine Vorgänger zuvor mit Müll und anderen zu entsorgenden Gegenständen beladen.
Der PROGRESS hatte gut 2,6 Tonnen an Versorgungsgüter für die Besatzung angeliefert, als er nur sechs Stunden nach seinem Start am 31. Oktober 2012 an der Station angelegt hatte. Dies war der zweite von drei PROGRESS-Starts, die das beschleunigte Flugprofil einsetzten, um zur ISS zu kommen, nachdem bisher immer ein zweitägiges Flugprofil üblich war.
Der Abflug des PROGRESS M-17M macht Platz für die Ankunft des Transporters PROGRESS M-19M. Der mit gut 2,6 Tonnen an Nahrung, Treibstoff, Versorgungsgütern und Experimenten beladene Frachter soll am Mittwoch 24. April um 12:12 Uhr MESZ vom Kosmodrom Baikonur starten und zwei Tage später an der ISS anlegen.
Derweil setzt die Firma Orbital Sciences Corp. auf der Startrampe 0A des Mittelatlantischen Regionalraumflughafen auf der Insel Wallops im US-Bundesstaat Virginia die Vorbereitungen für den Testflug der Trägerrakete ANTARES fort, der am Mittwoch um 23 Uhr MESZ erfolgen soll.
Die ANTARES wird diesem Test unterzogen, damit sie demnächst mit der Frachtkapsel CYGNUS Experimente und Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation transportieren kann. Bei diesem ersten Testflug wird aber noch keine CYGNUS transportiert, geschweige denn ein Rendezvous mit der ISS versucht.
Orbital testet die ANTARES im Rahmen des NASA-Programms zur Förderung Kommerzieller Orbitaltransportsysteme (COTS). NASA-Initiativen wie COTS sollen dabei helfen eine standfeste kommerzielle US-Raumtransportindustrie aufzubauen, mit dem Ziel, einen sicheren, verläßlichen und kosteneffizienten Transport zur und von der Raumstation und der erdnahen Umlaufbahn zu erreichen.

12. April 2013, Freitag
Die sechs Expedition 35 Besatzungsmitglieder kombinierten heute wissenschaftliche und wartungstechnische Arbeit, als sie den Tag der Kosmonautik begingen, einem russischen Feiertag, der an den ersten bemannten Raumflug durch Jurij Gagarin am 12. April 1961 erinnert.
Kommandant Chris Hadfield begann seinen Morgen mit der Inspektion und der Überprüfung von Experimentalgerätschaften. Er inspizierte den Kammerdeckel des Werkstoffwissenschaftlichen Labors (MSL) und seine Innendichtungen. Das MSL ist eine Nutzlast der ESA, die Experimente und Untersuchungen an verschiedenen Werkstoffen und ihren Eigenschaften, und wie die Mikroschwerkraft diese beeinflußt, ermöglicht.
Hadfield tauschte auch Pakete mit Trockenmittel aus und entfernte Feuchtigkeit aus einem der GLACIER-Labortiefkühlschränke. Die Trockenmittelpakete helfen dabei, den Inhalt der Kühlschränke trocken zu halten, ähnlich wie das Silicagel in einer Aspirinflasche (Gibt's so nur in den USA; Anm. d. Übersetzers). Danach tauschte er zwei Festplatten in einem Mobilrechner aus, der zum Weltraum-Beschleunigungsmeßsystem-II (SAMS-II) gehört. SAMS-II mißt die Kräfte, die bei Ereignissen wie Kopplungen auf die Stationen wirken, und wie Systeme und Experimente durch sie gestört werden.
Flugingenieur Tom Marshburn arbeitete den ganzen Tag über mit wissenschaftlichen Experimenten. Zuerst übertrug er Experimentendaten, die in den Nutzlasten eines NanoRacks-Schranks angefallen sind auf einen Mobilrechner. NanoRacks ist eine kommerzielle Nutzlast mit speziellen Einrichtungen für Wissenschaftler am Boden, mit denen sich verschiedene wissenschaftliche Experimente überwachen lassen.
Am Nachmittag führte Marshburn Testläufe für das laufende Kapillarströmungsexperiment 2 (CFE-2) surch. Die Studie CFE-2 untersucht die Physik von Fluiden und wie Fluide in der Mikroschwerkraft über Oberflächen fließen. Die Ergebnisse dieser Studie könnten zur Konstruktion effizienterer Fluidleitungssysteme und Fluidbehälter führen.
Flugingenieur Chris Cassidy hatte heute den ganzen Tag mit Experimenten zu tun, darunter einer Bildungsdemonstration und Verbrennungsforschung. Er nahm für junge Schüler ein Video auf über die Wechselwirkung statischer Elektrizität und über einen Wassertropfen an einem Nylonschlauch. Cassidy setzte danach seine Arbeit mit dem Experiment zum Verbrennen und Verlöschen von Feststoffen innerhalb des Handschuhkastens für Mikroschwerkraftsforschung fort.
Alle sechs Besatzungsmitglieder einschließlich der Flugingenieure Pawel Winogradow, Roman Romanenko und Alexander Missurkin versammelten sich im Servicemodul SWESDA für eine Glückwunschkonferenz mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Ehren des Tags der Kosmonautik.
Winogradow und Romanenko setzten die Vorbereitungen für den Außeneinsatz am 19. April fort, wobei sie ihre ORLAN-Raumanzüge weiter überprüften. Das Duo entfernte auch zwei Handgriffe von einem Schott und brachten einen neuen Kopplungsmechanismus am Kopplungsmodul PIRS an.
Missurkin verbrachte einige Momente mit der Überprüfung der russischen Experimente BAR und KASKADE und verrichtete Wartunsgarbeiten an den Systemen des russischen Segmentes. BAR testet Verfahren zum Aufspüren von Drucklecks und KASKADE untersucht Kultivierungsverfahren von Mikroorganismen, menschlichen und tierischen Zellen in der Mikroschwerkraft.

11. April 2013, Donnerstag
Kommandant Chris Hadfield und Flugingenieur Tom Marshburn verbrachten den größten Teil des heutigen Tages mit dem Abschluß der Aufwertung des Ku-Band-Kommunikationssystems der Internationalen Raumstation. Zwei Kommunikationseinheiten wurden im Labormodul DESTINY eingebaut, einschließlich einer Ersatzeinheit, die Teil des neuen Hochleistungskommunikationssystems sind.
Hadfield nahm sich auch Zeit, um seine Mahlzeiten zum Frühstück, Mittag- und Abendessen am Tag Drei einer zehntägigen Ernährungsstudie zu dokumentieren. Die Dokumentation ist Teil des Experiments ENERGIE, die die Nahrungsaufnahme und Energiebilanz eines Besatzungsmitgliedes mißt.
Am Ende seines Tages führte Marshburn eine Konferenz mit den Flugleittechnikern am Boden. Sie sprachen über die Arbeiten für das Bestandshaltungssystem der Station und den Müll, der auf den PROGRESS M-17M verladen werden soll.
Der PROGRESS soll am Montag um 14:10 Uhr MESZ ablegen und anschließend beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Pazifik verglühen. Der nächste Transporter, PROGRESS M-19M, soll am 24. April starten und zwei Tage später am Servicemodul SWESDA anlegen.
Flugingenieur Chris Cassidy brachte mehrere Strahlungsdetektoren, auch Dosimeter genannt, für das Umweltgesundheitssystem an. Er reinigte auch die Lüfterblenden in den Mannschaftsquartieren auf der Steuerbordseite  des Orbitallabors.
Die Flugingenieure Pawel Winogradow und Roman Romanenko setzten ihre Vorbereitungen für ihren Außeneinsatz am 19. April fort. Sie paßten die Größe ihrer ORLAN-Raumanzüge an, führten Dichtigkeitstests durch und organisierten ihre Außeneinsatzwerkzeuge.
Das Duo soll nächste Woche Freitag die Station durch das Kopplungsmodul PIRS verlassen, um Experimente einzuholen, neue an der Außenhülle anzubringen und eine Navigationshilfe zu montieren. Die als Retroreflektor bezeichnete Navigationshilfe soll dem vierten europäischen Frachtraumfahrzeug bei der automatischen Ankopplung am Servicemodul SWESDA helfen. Das Automatische Transferfahrzeug 4 mit dem Eigennamen ALBERT EINSTEIN soll am 5. Juni vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana starten.
Flugingenieur Alexander Missurkin arbeitete den ganzen Tag über an verschiedenen russischen Experimenten. Er begann am Morgen mit dem Experiment CHROMATOMASSE, für das er Blut- und Speichelproben nahm. Später richtete er einen Bioreaktor für das Experiment KASKADE ein, das Kultivierungsverfahren für Mikroorganismen, menschlichen und tierischen Zellen in der Mikroschwerkraft untersucht. Missurkin arbeitete auch mit dem Experiment KONSTANT, das die Reaktion von Enzymen in der Mikroschwerkraft beobachtet.

10. April 2013, Mittwoch
Mehr wissenschaftliche Arbeit und Außeneinsatzvorbereitungen standen heute auf dem Arbeitsplan der Expedition 35 Besatzung. Die sechs Stationsbewohner setzten außerdem die laufende Wartung der Stationssysteme fort.
Kommandant Chris Hadfield setzte die 10-tägige Studie ENERGIE mit Tag 2 fort. ENERGIE mißt die Ernährung eines Besatzungsmitgliedes und seine Energiebilanz. Er richtete auch die Geräte für das Experiment ein, um vier Messungen seiner Sauerstoffaufnahme durchzuführen, und nahm Blut- und Urinproben.
Anschließend verbrachte Hadfield den Nachmittag mit Wartungsarbeiten im Knotenmodul UNITY. Dort inspizierte er Lüfter und reinigtesie von Staub und Fremdkörpern.
Flugingenieur Tom Marshburn richtete das Kapillarströmungsexperiment 2 (CFE-2) für eine Übertragung des Testbetriebs ein. Diese Mikroschwerkraftsstudie untersucht die Strömung von Flüssigkeiten in verschiedenen Geometrien unter wechselnden Bedingungen. Dieses Forschungsvorhaben soll dabei helfen, die Entwicklung von Fluidleitungssystemen für zukünftige Raumfahrzeuge zu verbessern.
Marshburn installierte zu Beginn seines Tages Überbrückungen in das Stromversorgungssystem des Moduls UNITY. Diese Überbrückungen würden es ermöglichen, Bei einem Ausfall die Stromversorgung schnell wiederherzustellen.
Flugingenieur Chris Cassidy öffnete den Schrank für Integrierte Verbrennungsexperimente, um an den Geräten zu arbeiten. Er tauschte einen Brennstoffbehälter in dem Schrank aus, der eine sichere Durchführung von Experimenten zum Studium vonVerbrennungsvorgängen in der Schwerelosigkeit ermöglicht.
Die  russischen Kosmonauten bereiteten sich weiter auf ihren Außeneinsatz am 19. April vor. Sie setzten außerdem laufende wissenschaftliche und wartungstechnische Arbeiten fort.
Die Flugingenieure Pawel Winogradow und Roman Romanenko schalteten die Systeme ihrer russischen ORLAN-Raumanzüge ein, um Telemetrie und Kommunikation zu testen, und setzten das Laden der Anzugbatterien fort. Das Duo soll Freitag nächster Woche die Station verlassen, um Experimente einzuholen und neue draußen anzubringen, sowie eine Navigationshilfe anbringen. Die als Retroreflektor bezeichnete Navigationshilfe soll dem vierten europäischen Frachtraumfahrzeug bei der automatischen Ankopplung am Servicemodul SWESDA helfen. Das Automatische Transferfahrzeug 4 mit dem Eigennamen ALBERT EINSTEIN soll am 5. Juni vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana starten.
Flugingenieur Alexander Missurkin arbeitete mit einer Reihe laufender russischer Experimente. Er richtete einen Bioreaktor für das Experiment KASKADE, das Kutivierungsverfahren für Mikroorganismen, tierischen und menschlichen Zellen in der Mikroschwerkraft untersucht. Er sammelte auch Strahlungsdaten im Rahmen des Experimentes MATRIOSCHKA.

9. April 2013, Dienstag
Die sechsköpfige Expedition 35 Besatzung kommt allmählich voll in Fahrt in dem Maße, wie sich die drei Neuankömmlinge mit den Stationssystemen vertraut machen. Wichtige wissenschaftliche und wartungstechnische Arbeit werden ausgeführt während gleichzeitig Vorbereitungen für einen Außeneinsatz und für das Ablegen eines Versorgungsfrachters laufen.
Die neuen Flugingenieure Chris Cassidy, Alexander Missurkin und Pawel Winogradow hatten heute Zeit für weitere Orientierungsaktivitäten, während sie sich an das Leben und Arbeiten im All gewöhnen. Das Trio war am 28. März auf der Station angekommen, als ihre SOJUS TMA-08M am Miniforschungsmodul POISK angekoppelt hatte.
Zwei wichtige wissenschaftliche Experimente hatten am Morgen für Vorrang: Kommandant Chris Hadfield begann eine zehntägige Studie zur Messung der Ernährung und der Energiebilanz eines Besatzungsmitgliedes und Cassidy arbeitete an dem Verbrennungsexperiment BASS (Verbrennung und Verlöschen von Feststoffen) im Handschuhkasten für Mikroschwerkraftsforschung (MSG) im Labormodul DESTINY.
Flugingenieur Tom Marshburn arbeitete im Knotenmodul TRANQUILITY, wo er Programme auf dem Mobilrechner der Wasseraufbereitungsanlage (WPA) aktualisierte. Er richtete außerdem den Robonaut 2 für weitere Tests seiner Systeme ein. Die Tests beinhalteten Arbeit an einer Aufgabentafel und Bewegungstests durch das Team am Boden.
Winogradow und sein Kollege Flugingenieur Roman Romanenko arbeiteten gemeinsam an den Vorbereitungen für den Außeneinsatz am 19. April. Das Duo ging die Verlaufsplanungen durch, überprüften ihre Werkzeuge und luden die Batterien der ORLAN-Raumanzüge auf, die sie draußen tragen werden.
Bei dem ersten Außeneinsatz der Expedition 35 sollen die beiden die Station verlassen, um Experimente einzuholen, neue anzubringen und eine Navigationshilfe zu montieren. Diese Retro-Reflektor genannte Navigationshilfe soll dem vierten europäischen Frachtraumfahrzeug bei der Ankopplung an das Servicemodul SWESDA helfen. Das Automatische Transferfahrzeug 4, das den Eigennamen ALBERT EINSTEIN trägt, soll am 5. Juni vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana starten.
Missurkin arbeitete im russischen Segment der Station, wo er Lüfterblenden reinigte und für ein Experiment eine Programmkorrektur installierte.
Der mit Müll und nicht mehr benötigten Gegenständen beladene Frachter PROGRESS M-17M ist bereit für das Ablegen am 15. April und der anschließenden Verglühen beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Pazifik. Winogradow und Romenenko schalteten am Nachmittag die Stromversorgung des Raumfahrzeugs ein und schlossen die Luken zwischen ihm und der ISS.

8. April 2013, Montag
Die sechsköpfige Expedition 35 Besatzung an Bord der Internationalen Raumstation begann ihre Arbeitswoche mit fortschrittlicher Robotik, einer Reihe von wissenschaftlichen Experimenten und Vorbereitungen für einen anstehenden Außeneinsatz.
Kommandant Chris Hadfield von der kanadischen Raumfahrtbehörde und Flugingenieur Tom Marshburn von der NASA begannen ihren Tag mit dem Experiment REAKTION, eine kurze Aufgabe zur Messung der Reaktionszeit, die es der Besatzung ermöglicht, die Auswirkungen der Müdigkeit auf ihre Leistungsfähigkeit zu bestimmen. Danach nahm Marshburn Blutproben von seinem NASA-Kollegen Chris Cassidy, der die Probe anschließend bearbeitete und im Labortiefkühlschrank MELFI lagerte, damit sie später von Spezialisten auf der Erde genauer analysiert werden kann.
Marshburn verbrachte einen großen Teil seines Morgens im Labormodul DESTINY, wo er mit dem Robonaut 2 arbeitete, dem ersten humanoiden Roboter im All. Nachdem er den Roboter im Labor aufgebaut hatte, legte Marshburn telerobotische Ausrüstung an, darunter einen speziellen Helm und Handschuhe, die es ihm ermöglichen, den Robot erfolgreich zu befehligen, indem er ihn dazu bringt, seine Bewegungen zu kopieren. Diese Fähigkeit soll es den Astronauten ermöglichen, Entscheidungen in Echtzeit zu treffen und den Robonaut vom Innern der Station aus zu steuern. Der Robonaut wurde mit der Absicht entwickelt, ihn einmal Aufgaben übernehmen zu lassen, die für Astronauten entweder zu gefährlich oder zu banal sind, und ihn irgendwann auch außerhalb der Station arbeiten zu lassen.
Marshburn transferierte auch Daten aus den NanoRacks-Schhränken auf einen Mobilrechner. NanoRacks stellt Einrichtungen für kleine genormte Nutzlasten zur Mikroschwerkraftsforschung an Bord der Station zur Verfügung.
Kommandant Hadfield nahm derweil Wasserproben aus dem Trinkwasserspender und übergab sie an Cassidy, der sie mit dem Analysegerät für den organischen Gesamtkohlenstoffanteil (TOCA) untersuchte. Anschließend warf er einen Blick auf den Test Binärer Kolloidlegierungen, der mikroskopische Teilchen in einer Flüssigkeit untersucht. Diese Forschung könnte zu innovativen Wegen führen, Kunststoffe zu formen und Herstellungsprozesse hier auf der Erde zu verbessern.
Der Kommandantverbrachte auch einen großen Teil seiner Zeit mit einer genaukontrollierten Ernährung und der Messung seiner Sauerstoffaufnahme als Teil seines ersten Tages mit dem Experiment ENERGIE, das untersucht, wieviel Nahrung genau ein Astronaut während seiner Langzeitmission im All benötigt.
Marshburn und Cassidy machten am Nachmittag eine Pause, um mit Schülern der Mary Marek Grundschule in Pearland im US-Bundesstaat Texas zu sprechen. Die zwei Astronauten beantworteten Fragen über das Leben, Arbeiten und die wissenschaftliche Forschung an Bord des Orbitallabors. NASA-Aktivitäten wurden in Klassen der Schule eingebracht in Vorbereitung auf das Langstreckengespräch mit der Stationsbesatzung. Indem man die Schüler direkt mit den Astronauten an Bord der Station verbindet, bekommen sie eine authentische unmittelbare Erfahrung, was Weltraumerkundung und Weltraumwissenschaft bedeutet und welche Komponenten für den Flug in's All und dem Leben dort benötigt werden.
Auf der russischen Seite der Station bereiteten die Flugingenieur Pawel Winogradow und Roman Romanenko die Werkzeuge für den Außeneinsatz am 19. April vor und luden die Batterien der ORLAN-Raumanzüge auf. Während ihrer Exkursion außerhalb der Station sollen die beiden Kosmonauten Experimentenpakete an der Außenseite des Servicemoduls SWESDA einholen und dafür neue anbringen, sowie einen Reflektor austauschen, der das automatische Ankoppeln des europäischen ATV-4 ALBERT EINSTEIN vereinfachen soll, wenn es im Juni an der ISS ankommt.
Ihr Kosmonautenkollege Flugingenieur Alexander Missurkin verbrachte derweil einen Teil seines Tages mit der Arbeit an einem Kühlmittelkreislaufschaltpult im Modul Rasswet. Er richtete außerdem das Experiment KONSTANT ein, das die Auswirkungen der Mikroschwerkraft auf ein Modellenzym untersucht.
Missurkin hatte zusammen mit Winogradow und Cassidy außerdem Zeit für weitere Orientierungsaktivitäten, um sich mit der Station und ihren Systemen und dem Leben an Bord des Komplexes vertraut zu machen. Das Trio war am 28. März mit der SOJUS TMA-08M auf dem Außenposten eingetroffen, um eine fünfmonatige Dienstzeit zu beginnen.
Am Wochenende wurde eine neue Trägerrakete für einen Testflug auf die Startrampe herausgerollt, die das nächste Raumfahrzeug in der Flotte kommerzieller Frachtraumfahrzeuge der NASA in's All tragen soll.
Die Firma Orbital Sciences rollte am 6. April die erste vollständig integrierte ANTARES auf die Startrampe 0A des Mittelatlantischen Regionalraumflughafen auf der Insel Wallops im US-Bundestaat Virginia. Die Einrichtung wird von der NASA verwaltet. Orbital hat den 17. April 23 Uhr MESZ als Starttermin für den Testflug bestätigt.
Die ANTARES wird diesem Test unterzogen, damit sie demnächst mit der Frachtkapsel CYGNUS Experimente und Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation transportieren kann. Bei diesem ersten Testflug wird aber noch keine CYGNUS transportiert, geschweige denn ein Rendezvous mit der ISS versucht.
Orbital testet die ANTARES im Rahmen des NASA-Programms zur Förderung Kommerzieller Orbitaltransportsysteme (COTS). NASA-Initiativen wie COTS sollen dabei helfen eine standfeste kommerzielle US-Raumtransportindustrie aufzubauen, mit dem Ziel, einen sicheren, verläßlichen und kosteneffizienten Transport zur und von der Raumstation und der erdnahen Umlaufbahn zu erreichen.

5. April 2013, Freitag
Die sechs Expedition 35 Besatzungsmitglieder haben sich heute auf Experimente und Außeneinsatzvorbereitungen konzentriert, während sie eine arbeitsreiche Woche an Bord der ISS beendeten.
Kommandant Chris Hadfield und Flugingenieur Tom Marshburn arbeiteten mit dem Experiment ENERGIE, das die Veränderungen in der Energiebilanz und dem Gesamtenergieverbrauch bei Langzeitraumflügen untersucht.
Hadfield und Marshburn führten auch die Augenuntersuchung PANOPTIKUM durch, die Teil des Gesundheitserhaltungssystems ist. Die Daten wurden anschließend zur Erde übertragen, wo sie von medizinischen Spezialisten genauer ausgewertet werden, um den Einfluß der Mikroschwerkraft auf das Sehvermögen zu untersuchen.
Flugingenieur Chris Cassidy arbeitete mit dem Experiment "Verbrennung und Löschen von Feststoffen" (BASS), das untersucht, wie eine Reihe von Feststoffen brennen und in der Mikroschwerkraft gelöscht werden können. Die Ergebnisse von BASS könnten zu Fortschritten bei der Auswahl von Raumfahrtwerkstoffen, beim Entwickeln von Strategien zum Löschen unbeabsicht auftretender Feuer und verbesserten Rechnermodellen, die für die Entwicklung von Brandmelde- und Feuerlöschsystemen hier auf der Erde verwendet werden, führen.
Die Flugingenieure Pawel Winogradow und Roman Romanenko sammelten im Kopplungsmodul PIRS die Werkzeuge und Geräte für den für den 19. April geplanten russischen Außeneinsatz zusammen. Hadfield assistierte durch Zusammensuchen von US-Außeneinsatzwerkzeugen, die während der Exkursion verwendet werden sollen.
Während der Exkursion sollen die beiden Experimentenpakete an der Außenseite des Servicemoduls SWESDA einholen und dafür neue anbringen, sowie einen Reflektor austauschen, der das automatische Ankoppeln des europäischen ATV-4 ALBERT EINSTEIN vereinfachen soll, wenn es im Juni an der ISS ankommt.
Flugingenieur Alexander Missurkin arbeitete im russischen Segment der Station, wo er eine Reihe von Wartungsarbeiten verrichtete und die verschiedenen Lebenserhaltungssysteme überwachte.
Als neueste Stationsbewohner hatten Winogradow, Cassidy und Missurkin außerdem einige Zeit für Orientierungsaktivitäten zur Verfügung, die ihnen helfen sollen, sich auf dem Außenposten zurechtzufinden und mit den Stationssystemen vertraut zu machen.
In dieser Woche hatten Hadfield und Marshburn das neue Hochleistungskommunikationssystems eingebaut, das die Anzahl der Video-Übertragungskanäle von vier auf sechs und die Anzahl der Audio-Kanäle von zwei auf vier erhöht. Die redundante Ku-Kommunikationseinheit 1 soll in der nächsten Woche ab Donnerstag, 11. April eingebaut werden.
Am Wochenende sollen die Stationsbewohner laufende wissenschaftliche Arbeiten fortsetzen und regelmäßige Wartungsarbeiten verrichten. Sie werden außerdem einige Freizeit genießen und Gelegenheit haben, mit ihren Familienangehörigen zu sprechen.

4. April 2013, Donnerstag
Die Expedition 35 Besatzung an Bord der Internationalen Raumstation waren heute mit einer Reihe von wissenschaftlichen und gesundheitserforschenden Experimenten, während die drei neuesten Besatzungsmitglieder ihre Orientierungsaktivitäten fortsetzten.
Kommandant Chris Hadfield und Flugingenieur Tom Marshburnführten Ultraschalluntersuchungen an den Augen und Augeninnendruckmessungen im Rahmen des Gesundheitsvorsorgesystems der Station durch. Die Daten wurden anschließend zur Erde übertragen, wo sie von medizinischen Teams genauer analysiert werden, um die Auswirkungen der Mikroschwerkraft auf das Sehvermögen zu untersuchen.
Marshburn führte einige Wartungsarbeiten an der Brennkammer des Mehrzweckschranks für kleine Nutzlasten im Labormodul KIBO aus und setzte seine Teilnahme am Experiment ENERGIE fort, das die Veränderungen in der Energiebilanz und dem Gesamtenergieverbrauch bei Langzeitraumflügen untersucht.
Flugingenieur Chris Cassidy arbeitete mit dem Experiment "Verbrennung und Löschen von Feststoffen" (BASS), das untersucht, wie eine Reihe von Feststoffen brennen und in der Mikroschwerkraft gelöscht werden können. Die Ergebnisse von BASS könnten zu Fortschritten bei der Auswahl von Raumfahrtwerkstoffen, beim Entwickeln von Strategien zum Löschen unbeabsicht auftretender Feuer und verbesserten Rechnermodellen, die für die Entwicklung von Brandmelde- und Feuerlöschsystemen hier auf der Erde verwendet werden, führen.
Später nahm Hadfield an einem Interview mit dem Program "Daily Planet" von Discovery Canada teil, wobei er einige Fragen über seine Mission und Erfahrungen an Bord des Orbitallabors beantwortete.
Flugingenieur Alexander Missurkin arbeitete mit KONSTANT, einem russischen Experiment, das die Reaktion von Enzymen in der Mikroschwerkraft untersucht, und KASKADE, das die Kultivierung von Mikroorganismen, tierischen und menschlichen Zellen in der Mikroschwerkraft untersucht.
Die Flugingenieure Pawel Winogradow und Roman Romanenko gingen dide Arbeitsabläufe für einen anstehenden Außeneinsatz durch, der für den 19. April angesetzt ist. Während der Exkursion sollen die beiden Experimentenpakete an der Außenseite des Servicemoduls SWESDA einholen und dafür neue anbringen, sowie einen Reflektor austauschen, der das automatische Ankoppeln des europäischen ATV-4 ALBERT EINSTEIN vereinfachen soll, wenn es im Juni an der ISS ankommt.
Als neueste Stationsbewohner hatten Winogradow, Cassidy und Missurkin außerdem einige Zeit für Orientierungsaktivitäten zur Verfügung, die ihnen helfen sollen, sich auf dem Außenposten zurechtzufinden und mit den Stationssystemen vertraut zu machen.
Hadfield und Marshburn hatten einen großen Teil der letzten paar Tage mit dem Einbau der neuen Hochleistungskommunikationsanlage verbracht, das die Anzahl der Video-Übertragungskanäle von vier auf sechs und die Anzahl der Audio-Kanäle von zwei auf vier erhöht. Die redundante Ku-Kommunikationseinheit 1 soll in der nächsten Woche ab Donnerstag, 11. April eingebaut werden.
Am Mittwoch hatte die Station ein vier Minuten und 37 Sekunden dauerndes Bahnanhebungsmanöver mit den Triebwerken des PROGRESS M-17M ausgeführt. Das Manöver hob die Bahnhöhe der Station um 2,1 km an, um die richtige Umlaufsynchronisation für das kommende Ablegen der SOJUS TMA-07M am 14. Mai und den Start der Expedition 36/37 Besatzung mit der SOJUS TMA-09M am 28. Mai einzustellen.

3. April 2013, Mittwoch
Die sechs Expedition 35 Besatzungsmitglieder waren heute mit Forschung, der Aufwertung von Kommunikationsgeräten und Notfalltraining beschäftigt, während die Bahn der Internationalen Raumstation angehoben wurde, um für anstehende Ankünfte und Abflüge von Raumfahrzeugen vorbereitet zu sein.
Kommandant Chris Hadfield und Flugingenieur Tom Marshburn setzten ihre Arbeit zum Einbau eines neuen Hochleistungskommunikationssystems fort, das die Anzahl der Video-Übertragungskanäle von vier auf sechs und die Anzahl der Audio-Kanäle von zwei auf vier erhöht. Die redundante Ku-Kommunikationseinheit 1 soll in der nächsten Woche ab Donnerstag, 11. April eingebaut werden.
Flugingenieur Chris Cassidy holte die rekonfigurierten Geräte für den Robonaut 2, dem ersten humanoiden Roboter im All, und das Experiment Medaka-Osteoklast, einem japanischen Experiment, das den Fisch als Modelltier einsetzt, an dem Wissenschaftler die Gründe für den Knochendichteverlust während Langzeitraumflügen ermitteln wollen, hervor.
Die neuesten Bewohner der Station, die Flugingenieure Pawel Winogradow, Alexander Missurkin und Chris Cassidy, nahmen heute an einer routine- und regelmäßigen Einweisung zur Vertrautmachung mit den Notfalleinrichtungen durch Kommandant Chris Hadfield teil.
Cassidy, Winogradow und Missurkin waren letzte Woche mit der SOJUS TMA-08M auf der Station angekommen und werden in den nächsten paar Wochen mit den Orientierungsaktivitäten fortfahren, um sich mit ihrem neuen Heim vertraut zu machen.
Flugingenieur Roman Romanenko arbeitete mit dem Experiment INTERAKTION, das die Anpassung der Besatzung an den Langzeitaufenthalt im All untersucht.
Romanenko, Missurkin und Winogradow arbeiteten außerdem im russischen Segment der Station, wo sie eine Reihe von Wartungsarbeiten verrichteten und die verschiedenen Lebenserhaltungssysteme überwachten.
Die Station absolvierte ein vier Minuten und 37 Sekunden dauerndes Bahnanhebungsmanöver mit den Triebwerken des PROGRESS M-17M. Das Manöver hob die Bahnhöhe der Station um 2,1 km an, um die richtige Umlaufsynchronisation für das kommende Ablegen der SOJUS TMA-07M am 14. Mai und den Start der Expedition 36/37 Besatzung mit der SOJUS TMA-09M am 28. Mai einzustellen.
Derweil hielt die NASA eine Pressekonferenz zu den Erkenntnissen aus den ersten zwei Jahren des Forschungsbetriebs des Alpha-Magnetspektrometers ab. Der revolutionäre Teilchenphysikdetektor war im Mai 2011 im Rahmen der Mission STS-134, dem letzten Flug der Raumfähre ENDEAVOUR, zur Station gebracht worden.

2. April 2013, Dienstag
Die sechsköpfige Expedition 35 Besatzung an Bord der Internationalen Raumstation waren heute mit wissenschaftlichen Experimenten, der Aufwertung von Kommunikationseinrichtungen und Vorbereitungen für einen Außeneinsatz beschäftigt, während die drei neuesten ihre Orientierungsaktivitäten fortsetzten.
Flugingenieur Tom Marshburn setzte seine Arbeit mit dem Experiment ENERGIE fort, das die Veränderungen in der Energiebilanz und dem Gesamtenergieverbrauch bei Langzeitraumflügen untersucht. Die Kenntnis des Energiebedarfs ist von großer Bedeutung für die Wissenschaftler, um die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Besatzung sicherzustellen, wie auch den Gesamterfolg einer Mission.
Marshburn und Kommandand Chris Hadfield verbrachten einen großen Teil ihres Tages mit dem Einbau des neuen Hochleistungskommunikationssystems, das die Anzahl der Video-Übertragungskanäle von vier auf sechs und die Anzahl der Audio-Kanäle von zwei auf vier erhöht. Sie bauten den Video-Basisbandprozessor ohne Probleme aus dem alten System aus, mühten sich dann aber eine Weile aufgrund enger Toleranzen und ausgerissener Schrauben mit der neuen Ku-Kommunikationseinheit ab. Als Abhilfe wurde empfohlen, die Gewinde der Schrauben mit Braycote-Schmiermittel zu bestreichen, und damit konnte der Einbau abgeschlossen werden.
Die Redundante Ku-Kommunikationseinheit 1 soll am Donnerstag, 11. April eingebaut werden. Aufrund des Testens der neuen Geräte wird es deshalb am Mittwoch keine Video-Übertragung geben.
Flugingenieur Chris Cassidy baute einen GLACIER-Tiefkühlschrank in den EXPRESS-Schrank 2 ein und hatte danach etwas Zeit, Marshburn und Hadfield bei dem Einbau der Ku-Kommunikationseinhait zuzuschauen, um mit dem System vertraut zu werden.
Die Flugingenieure Pawel Winogradow und Roman Romanenko gingen die Abläufe für einen anstehenden russischen Außeneinsatz am 19. April durch. Während der Exkursion sollen die beiden Experimentenpakete an der Außenseite von SWESDA einholen und mit neuen ersetzen, sowie einen Reflektor austauschen, der das automatische Anlegen des europäischen Automatischen Transferfahrzeugs 4 (ATV-4) ALBERT EINSTEIN erleichtern soll, wenn es im Juni am Komplex ankommt.
Flugingenieur Alexander Missurkin arbeitete mit KASKADE, einem russischen Experiment, das die Kultivierung von Mikroorganismen, tierischen und menschlichen Zellen in der Mikroschwerkraft untersucht. Er verrichtete außerdem eine Reihe von Wartungsarbeiten im russischen Segment der Station.
Cassidy, Winogradow und Missurkin hatten außerdem einige Zeit zur Verfügung, um sich weiter mit der Station und ihren Systemen vertraut zu machen.

1. April 2013, Montag
Die sechsköpfige Expedition 35 Besatzung an Bord der Internationalen Raumstation waren heute mit wissenschaftlichen Experimenten, Frachtladearbeiten und Wartung beschäftigt, während die drei neuesten Besatzungsmitglieder eine Reihe von Orientierungsaktivitäten absolvierten.
Kommandant Chris Hadfield begann seinen Arbeitstag mit dem Abbau und Verstauen von Ausrüstung, die für das Experiment zur Vergröberung in Fest-Flüssig-Mischungen (CSLM-3) eingesetzt wurden. CSLM-3 untersuchte, wie sich als Dendriten bezeichnete Kristalle bilden, wenn eine mehrkomponentige Legierungsschmelze erstarrt. Das mit der Raumkapsel DRAGON von SpaceX zur Station gebrachte CSLM-3 war in den vergangenen Wochen an Bord des Orbitallabors von der Besatzung ausgeführt worden und letzte Woche mit der DRAGON zur Erde zurückgebracht worden.
Flugingenieur Tom Marshburn arbeitete mit dem Experiment ENERGIE, das die Veränderungen in der Energiebilanz und dem Gesamtenergieverbrauch bei Langzeitraumflügen untersucht. Die Kenntnis des Energiebedarfs ist von großer Bedeutung für die Wissenschaftler, um die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Besatzung sicherzustellen, wie auch den Gesamterfolg einer Mission.
Marshburn tauschte auch eine Pumpe in der Urinaufbereitungsanlage aus, und machte später einen Sehtest. Flugingenieur Chris Cassidy verrichtete einige Wartungsarbeiten am Verbesserten Widerstands-Fitnessgerät (ARED) und am Umweltgesundheitssystem. Er hatte auch etwas Zeit zur Verfügung, um mit Reportern von WGME-TV in Portland im US-Bundesstaat Maine über seine Erfahrungen während seiner ersten paar Tage an Bord der Station zu sprechen.
Flugingenieur Alexander Missurkin arbeitete mit KONSTANT, einem russischen Experiment, das die Reaktion von Enzymen in der Mikroschwerkraft untersucht, und KASKADE, die Kultivierung von vom Mikroorganismen, tierischen und menschlichen Zellen in der Mikroschwerkraft untersucht.
Flugingenieur Roman Romanenko entlud Ausrüstung und Wärmeschutzjacken aus der angekoppelten SOJUS TMA-07M.
Flugingenieur Pawel Winogradow entlud Ausrüstung und Fracht aus der SOJUS TMA-08M, die ihn, Cassidy und Missurkin letzte Woche zur ISS gebracht hatte.
Als die neuesten Stationsbewohner hatten Winogradow, Cassidy und Missurkin einige Zeit zur Verfügung, um sich auf der Station zu orientieren und mit der Station und den Stationssystemen vertraut zu machen. Alle sechs Besatzungsmitglieder nahmen außerdem an einer Besatzungskonferenz teil, um ihre Rollen und Verantwortlichkeiten in Notfällen durchzusprechen.

29. März 2013, Freitag
Nach einer langen Woche, die den Abflug eines kommerziellen Frachters mit den Ergebnis zahlloser wissenschaftlicher Untersuchungen und die Express-Ankunft von drei neuen Besatzungsmitgliedern an Bord einer SOJUS-Raumkapsel, nahm die Expedition 35 Besatzung heute einen wohlverdienten freien Tag, um sich auszuruhen und für die kommende Mission aufzuladen.
Kommandant Chris Hadfield und die Flugingenieure Tom Marshburn und Roman Romanenko hatten ihre Wochen mit dem Beladen von letzten Frachtgegeständen, einschließlich eines GLACIER-Tiefkühlschranks mit Experimenten und biologischen Proben, in den Frachter DRAGON von SpaceX und dem Schließen der Luken begonnen.
Nach 23 Tagen an der ISS wurde die DRAGON am Dienstag um 11:56 Uhr mit dem Robotarm CANADARM2 vom Knotenmodul HARMONY abgekoppelt, um ihre Heimreise zu beginnen. Die DRAGON feuerte anschließend ihre Triebwerke für ein Bremsmanöver, das es aus der Umlaufbahn brachte. Schließlich wasserte sie im Pazifik 400 km vor der Küste der Halbinsel Kalifornien, wo sie von Mitarbeitern von SpaceX geborgen und nach LosAngeles zurückgebracht wurde.
Marshburn verbrachte auch einige Zeit mit dem Experiment ENERGIE, mit dem gemessen werden soll, wieviel Nahrung ein Astronaut während seiner Langzeitmission im All benötigt. Nachdem er ein strikt vorgeschriebens Menü am Dienstag eingenommen hatte, hatte Marshburn den Rest der Woche sein Essen genauestens dokumentiert, Urinproben genommen und vier 45-80 Minuten dauernde Sitzungen zur Messung seiner Sauerstoffaufnahme durch eine Atemmaske absolviert.
Am Mittwoch hatte Hadfield einige Überbrückungen installiert und Leistungsmessungen am ExPRESS-Logistikträger durchgeführt, auf dem das Alpha-Magnetspektrometer-02 (AMS-02) montiert ist. Vorangegangene Tests hatten Hinweise darauf gegeben, daß die Glasfaser-Sende- und Empfangskabel invertiert sein könnten und Hadfield's Bemühungen zielten darauf ab, die richtige Konfiguration wiederherzustellen. Das AMS-02 ist ein moderner Teilchendetektor, der Informationen von kosmischen Quellen wie Sternen und Galaxien, die viele Millionen Lichtjahre von der Milchstraße emtfernt sind, sammelt.
Die ganze Woche über absolvierten Hadfield und Marshburn auch den Reaktions-Selbsttest, eine kurze Aufgabe zur Messung der Reaktionszeit, der es der Besatzung ermöglicht, die Auswirkungen der Müdigkeit auf ihre Leistungsfähigkeit zu bestimmen.
In der Nacht zum Freitag absolvierte die SOJUS TMA-08M mit drei neuen Expedition 35 Flugingenieuren den bislang schnellsten Flug zur Station, wobei sie nur sechs Stunden vom Start in Kasachstan bis zum Ankoppeln an der ISS benötigte.
Die russischen Kosmonauten Pawel Winogradow und Alexander Missurkin und der NASA-Astronaut Chris Cassidy waren gestern abend um 21:43 Uhr MEZ vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet und legten um 3:28 Uhr MEZ am Miniforschungsmodul POISK an.
Winogradow, Missurkin und Cassidy sind die ersten Stationsbesatzungsmitglieder, die diese historische beschleunigte Route zum Orbitallabor genommen haben. Die SOJUS erreichte die Station nach nur vier Erdumläufen anstatt des bislang üblichen zweitägigen Flugprofils. Die russischen Raumfahrtverantwortlichen hatten das beschleunigte Flugprofil mit den letzten drei PROGRESS-Transportern getestet, die die Station besucht haben.
Nachdem die Luken am Morgen um 5:35 Uhr MEZ geöffnet wurden, wurde das Trio von Hadfield, Marshburn und Romanenko an Bord des Komplexes begrüßt. Alle sechs Besatzungsmitglieder nahmen anschließend an einer Begrüßungszeremonie teil, bei der auch Familienmitglieder und Missionsverantwortliche am russischen Missionsleitzentrum im Sternenstädtchen bei Moskau zugeschaltet waren.
Das Wochenende über wird die Besatzung einige Freizeit genießen können, um sich zu entspannen, mit Freunden und Familienangehörigen auf der Erde zu sprechen und routinemäßige Hausmeisterarbeiten zu verrichten.
Die Expedition 35 Besatzung wird bis Mai als Sechs-Mann-Besatzung arbeiten. Dann werden Hadfield, Marshburn und Romanenko mit ihrer SOJUS TMA-07M zur Erde zurückkehren. Ihre Abreise markiert das Ende der Expedition 35 und den Beginn der Expedition 36 unter dem Kommando von Pawel Winogradow, der zusammen mit Cassidy und Masurkin die Station als Drei-Mann-Besatzung weiterbetreiben wird, bis Ende Mai drei weitere Besatzungsmitglieder zu ihnen stoßen werden. Winogradow, Cassidy und Missurkin sollen bis September auf der Station bleiben.

28. März 2013, Donnerstag
PK mit SOJUS-Besatzung
Oben: Die Besatzung der SOJUS TMA-08M am Mittwoch bei einer letzten Pressekonferenz vor dem Start am Kosmodrom Baikonur. Aufgrund der Quarantäne sind sie durch eine Glasscheibe von den Reportern getrennt. Von links: Chris Cassidy, Pawel Winogradow und Alexander Missurkin.  (Photo: NASA/Carla Cioffi)
Die drei Expedition 35 Besatzungsmitglieder an Bord der ISS haben heute in Erwartung der Ankunft dreier weiterer Besatzungsmitglieder heute Nacht ihren Tagesplan verschoben.
Sie verrichteten zunächst die routinemäßigen Wartungs- und Forschungsarbeiten nachdem sie spät aufgestanden waren. Das Trio nahm anschließend einen kleinen Imbiß, bevor sie gleich wieder an die Arbeit gingen, die Ankunft der SOJUS TMA-08M mit den Flugingenieuren Pawel Winogradow, Chris Cassidy und Alexander Missurkin vorzubereiten.
Kommandant Chris Hadfield begann seinen Tag mit der Inbetriebnahme des Weltraum-Beschleunigungsmeßsystems II (SAMS-II). Das SAMS-II mißt die Schwingungen auf der ISS als Folge von Ereignissen wie Raumfahrzeugskopplungen, Bewegungen der Besatzungen oder dem Betrieb von Systemen.
Zusammen mit Flugingenieur Tom Marshburn ging er die Arbeitsabläufe für den Einbau des Ku-Band-Kommunikationssystems durch, das Teil des Hochleistungskommunikationssystems ist, und nahm an einer Konferenz mit dem Boden teil, um unklare Punkte und mögliche Probleme zu diskutieren.
Marshburn arbeitete am Experimentalschrank für integrierte Verbrennungsforschung (CIR), um ihn für zukünftige Mikroschwerkraftsexperimente vorzubereiten.
Das Duo verwendete auch fünf Minuten nach dem Aufstehen auf den Reaktions-Selbsttest. Dieser Test ermöglicht es einem Besatzungsmitglied die Auswirkungen von Müdigkeit auf seine Leistungsfähigkeit zu überwachen.
Flugingenieur Roman Romanenko war mit Be- und Entladearbeiten am angekoppelten Versorgungsfrachter PROGRESS M-18M beschäftigt. Er nahm anschließend Blut- und Speichelproben für das russische Experiment CHROMATOMASS und führte danach einen Hörtest durch.
Um 15 Uhr machte die Besatzung einen kleinen Mittagsschlaf, bevor sie an einer Konferenz mit dem Boden teilnahmen, um die Start und Anlegevorgänge zu diskutieren. Sie führten außerdem weitere Forschungs- und Wartungsarbeiten durch.
Derweil gingen die drei weiteren Expedition 35 Flugingenieure in die letzte Phase ihrer Vorbereitungen für den sechsstündigen Flug vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan zur Station in der kommenden Nacht.
NASA-Astronaut Chris Cassidy und die ROSKOSMOS-Kosmonauten Pawel Winogradow und Alexander Missurkin sollen am späten Abend um 21:43 Uhr MEZ mit der SOJUS TMA-08M starten. Die Ankunft an der Station ist für 3:32 Uhr MEZ geplant.

27. März 2013, Mittwoch
Marshburn und Hadfield in der CUPOLA
Oben: Tom Marshburn und Chris Hadfield in der CUPOLA während der Abkopplung der DRAGON am Tag zuvor. (Photo: NASA)
Kommandant Chris Hadfield und die Flugingenieure Tom Marshburn und Roman Romanenko haben heute an Bord der Internationalen Raumstation einen vollen Tagesplan an Forschung und Wartung abgearbeitet, während sie auf den Start und die Ankunft ihrer übrigen drei Besatzungskollegen am Donnerstag warteten.
Der kanadische Astronaut Hadfield begann seinen Arbeitstag mit dem Reaktions-Selbsttest, einer schnelle Aufgabe zur Messung der Reaktionszeit, die es der Besatzung ermöglicht, die Auswirkungen der Müdigkeit auf ihre Arbeitsleistung zu bestimmen.
Hadfield verbrachte den Rest seines Morgens mit dem Befüllen des Tiefkühlschranks MELFI mit Eiswürfeln. Der Astronaut lagerte biologische Proben von vielen lebenswissenschaftlichen Experimenten, die an Bord der Station durchgeführt werden, in den MELFI ein, um sie bei ultrakalten Temperaturen bis zur späteren Analyse auf der Erde zu konservieren.
Danach installierte Hadfield einige Überbrückungen und nahm Leistungsmessungen am ExPRESS Logistikträger vor, auf dem das Alpha-Magnetspektrometer-02 (AMS-02) angebracht ist. Vorangegangene Tests hatten angedeutet, daß die Glasfaserkabel für Senden und Empfang invertiert sein könnten, und Hadfield's Bemühungen könnten sie in die richtige Konfiguration zurückbringen. AMS-02 ist ein moderner Teichenphysik-Detektor, der Informationen über kosmische Quellen, wie Sterne und Galaxien in abermillionen Lichtjahren Entfernung von der Milchstraße sammelt.
SOJUS aufgerichtet
Oben: Die Besatzung von SOJUS TMA-08M posiert vor ihrem Raumfahrzeug. Von links: Alexander Missurkin, Pawel Winogradow und Chris Cassidy. (Photo: NASA/Carla Cioffi)
Der Kommandant öffnete auch den Fensterladen für das SERVIR Umweltforschungs- und Visualisierungssystem (ISERV), das entworfen wurde, um Erfahrungen im Umgang mit automatischer Datensammlung zu gewinnen und Bilder für Katastrophenüberwachung und -einschätzung bereitzustellen.
Der NASA-Astronaut Marshburn verbrachte den größten Teil seines Tages mit dem Experiment ENERGIE, das mißt, wieviel Nahrung ein Astronaut während einer Langzeitmission im All benötigt. Nachdem er am Dienstag ein strikt vorgeschriebenes Menü zu sich genommen hatte, notierte er heute alle seine Mahlzeiten, nahm Urinproben für Tests und führte vier 45-80 Minuten dauernde Sitzungen zur Messung seiner Sauerstoffaufnahme über eine Atemmaske aus.
Auf der russischen Seite der Station baute Romanenko ein Thermostat für das Biotechnologieexperiment KASKADE ein, das die Zellkultivierung in der Mikroschwerkraft untersucht. Der russische Kosmonaut konzentrierte sich später auf Ladearbeiten am Transporter PROGRESS M-18M, der am Kopplungsmodul PIRS angekoppelt ist und aktualisierte das Bestandhaltungssystem der Station, um nachhalten zu können, welche Gegenstände sich wo auf der Station befinden.
Derweil trafen drei weitere Expedition 35 Besatzungsmitglieder ihre letzten Vorbereitungen für ihren morgigen Sechs-Stunden-Flug vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan zur ISS. Die Flugingenieure Pawel Winogradow, Chris Cassidy und Alexander Missurkin sollen mit ihrer SOJUS TMA-08M um 21:43 Uhr MEZ von Baikonur aus starten.
Winogradow, Cassidy und Missurkin werden die ersten Stationsmitglieder sein, die einen verkürzten Flug zum Orbitallabor durchführen. Anstatt, wie bisher üblich, zwei Tage bis zum Rendezvous und dem Anlegen an die Station werden sie nur vier Erdumläufe brauchen, um die Station zu erreichen. Dieser Flug wird Rendezvoustechniken einsetzen, die zuletzt bei drei unbemannten PROGRESS-Frachtraumfahrzeugen getestet worden waren.
Die Besatzung soll um 3:32 Uhr MEZ am Freitag Morgen am Miniforschungsmodul POISK anlegen. Die Luken zwischen der SOJUS und der ISS sollen dann nach den üblichen Dichtigkeitstests gegen 5:10 Uhr MEZ geöffnet werden.

26. März 2013, Dienstag
Die Expedition 35 Besatzung an Bord der Internationalen Raumstation waren heute mit der Abkopplung der DRAGON von SpaceX beschäftigt und führten außerdem wissenschaftliche Experimente durch und räumten nach dem Ablegen der DRAGON auf.
Freigeben der DRAGON
Oben: Die DRAGON unmittelbar vor dem Freisetzen durch den CANADARM2. Die Kapsel wurde zuvor nach 23 Tagen an der Station vom Knotenmodul HARMONY abgekoppelt. (Photo: NASA)
Nachdem sie 23 Tage an der Station angekoppelt war und rund 575 kg an Versorgungsgütern zur Unterstützung laufender Experimente zur Station gebracht hatte, ist die DRAGON von SpaceX heute zur Erde zurückgekehrt.
Die DRAGON wurde um 11:56 Uhr MEZ mit dem Robotarm CANADARM2 vom Knotenmodul HARMONY abgelöst und freigesetzt, um seine Heimreise zu beginnen. Danach feuerte die DRAGON ihre Triebwerke zum letzten Mal, um sie durch die Atmosphäre für eine Wasserung im Pazifik zu schicken. Ein Team von Ingenieuren, Technikern und Tauchern von SpaceX waren an der Bergung vor der Küste der Halbinsel Kalifornien beteiligt, um die DRAGON wieder zurück an Land zu bringen.
An Bord der Station schlossen Kommandant Chris Hadfield und Flugingenieur Tom Marshburn ihre Vorbereitungsarbeiten für das Abkoppeln ab und saßen an der Steuerung des CANADARM2 während der Abflugoperationen.
Nach dem Abflug konzentrierten sich Hadfield und Marshburn auf das Verstauen der Ausrüstung und der Werkzeuge, die während der Abkopplung verwendet wurden und konfigurierten die Stationssysteme nach den Erfordernissen um.
Später nahm Marshburn am Experiment ENERGIE teil, das die negative Energiebilanz untersucht, die Besatzungsmitglieder im All erfahren, und untersucht, inwieweit Fitneßübungen als Gegenmaßnahmen dienen können.
SOJUS TMA-08M rollt zur Rampe
Oben: Am Kosmodrom Baikonur wird die SOJUS-Trägerrakete mit der SOJUS TMA-08M auf der Spitze mit dem Zug auf die Startrampe herausgerollt. (Photo: NASA/Carla Cioffi)
Hadfield hatte einige Zeit für ein Interview mit Société Radio-Canada in Montreal zur Verfügung, wobei er Fragen über das Leben an Bord der Station und einige seiner Forschungsarbeiten beantwortete.
Flugingenieur Roman Romanenko arbeitete im russischen Segment des Orbitallabors, wo er die Systeme überwachte und Wartungsarbeiten verrichtete.
Derweil wurde am Kosmodrom Baikonur in Kasachstan die SOJUS-Trägerrakete mit der SOJUS TMA-08M, die die Flugingenieure Pawel Winogradow, Chris Cassidy und Alexander Missurkin zur ISS bringen soll, auf die Startrampe hinausgerollt. Das Trio soll am Donnerstag um 21:43 Uhr MEZ starten und nur sechs Stunden später am Miniforschungsmodul POISK anlegen.

25. März 2013, Montag
Die Expedition 35 Besatzung an Bord der Internationalen Raumstation waren heute mit den letzten Vorbereitungen für den Abflug der Frachtkapsel DRAGON von SpaceX beschäftigt, der am Dienstag erfolgen soll. Sie hatten außerdem mit Forschung und Ladearbeiten zu tun.
Der Abflug der DRAGON von der Raumstation beginnt um 9:05 Uhr MEZ, mit der Freisetzung um 11:56 Uhr MEZ. Die DRAGON wird eine Reihe von Bahnmanövern ausführen, die sie von der Station wegführen sollen, wobei das dritte und abschließende Separationsmanöver um 12:06 Uhr erfolgen soll.
Besatzung von SOJUS TMA 08M
Oben: Die Besatzung von SOJUS TMA-08M posiert vor ihrem Raumfahrzeug. Von links: Alexander Missurkin, Pawel Winogradow und Chris Cassidy. (Photo: NASA/Viktor Selentsow)
Die DRAGON soll die Umlaufbahn um 16:42 Uhr MEZ verlassen mit einer anschließenden Wasserung um 17:34 Uhr MEZ rund 400 km vor der Küste der Halbinsel Kalifornien. Es wird etwa 30 Stunden dauern, die DRAGON in den Hafen zurückzubringen, wo bereits einige kritische Proben entnommen und der NASA für einen Rücktransport nach Houston übergeben werden.
Die ursprünglich schon für heute vorgesehene Rückkehr der DRAGON wurde wegen schlechter Wetterbedingungen nahe des Wasserungsgebiete im Pazifik verschoben. Der zusätzliche Tag an der Raumstation sollte keinen Einfluß auf die wissenschaftlichen Proben haben, die mit dem Raumfahrzeug zur Erde zurückgebracht werden sollen.
An Bord der Station schlossen Kommandant Chris Hadfield und die Flugingenieure Tom Marshburn und Roman Romanenko die Luken zwischen der Station und der DRAGON und bauten ein Steuerpult im Knotenmodul HARMONY auf, mit dem die Abkopplung vorbereitet werden soll.
Sie schlossen außerdem einige Frachtladearbeiten ab, darunter das Verladen eines GLACIER-Tiefkühlschranks aus einem der EXPRESS-Schränke mit biologischen Proben auf die DRAGON.
Später verbrachte Romanenko einige Zeit im russischen Segment der Station, wo er die Systeme überwachte und Wartungsarbeiten verrichtete. Er entlud außerdem Fracht aus dem PROGRESS M-18M.
Derweil bereiten sich am Kosmodrom Baikonur die Expedition 35 Flugingenieure Pawel Winogradow, Chris Cassidy und Alexander Missurkin weiter auf ihren Start zur Station vor. Das Trio soll am Donnerstag um 21:43 Uhr MEZ mit der SOJUS TMA-08M starten und nur sechs Stunden später am Modul POISK ankoppeln.

22. März 2013, Freitag
Hadfield in grün
Oben: Chris Hadfield hat sich zur Feier des St. Patricks Feiertages ganz in grün gekleidet. (Photo: NASA)
Forschung war heute der Schwerpunkt der Arbeit auf der Internationalen Raumstation, während die Vorbereitungen für das Aussetzen der DRAGON fortgesetzt wurden, das jetzt für Dienstag angesetzt wurde, sowie dem Start und das Anlegen der neuen Expedition 35 Besatzungsmitglieder am Donnerstag. Nach dem Mittagessen führten die Besatzungsmitglieder an Bord eine Notfallübung durch, bei der ein Druckabfall simuliert wurde.
Mehr als drei Wochen seit der Ankunft auf der Station ist die Frachtkapsel DRAGON von SpaceX bereit für die Rückreise zur Erde, der nun für Dienstag, 26. März angesetzt ist. Der ursprüngliche Rückkehrtermin am Montag mußte wegen schlechten Wetters, das sich nahe des vorgesehenen Wasserungsgebietes im Pazifik entwickelt hat, verschoben werden. Der zusätzliche Tag, den die Kapsel an der Station angekoppelt bleibt, wird keinen Einfluß auf die wissenschaftlichen Proben an Bord des Raumfahrzeugs haben.
Die eigentliche Abkopplung der DRAGON von der Raumstation soll um 10:05 Uhr MESZ beginnen und die Kapsel soll anschließend um 12:56 Uhr freigesetzt werden. Die DRAGON wird danach eine Reihe von Manövern ausführen, die sie von der Station wegbringen. Das endgültige Separationsmanöver, das die Kapsel aus der Umgebung der ISS wegbringt, soll um 13:06 Uhr erfolgen.
DRAGONs Bremsmanöver soll dann gegen 17:42 Uhr MESZ erfolgen, was zu einer Wasserung um 18:34 Uhr rund 400 km vor der Küste der Halbinsel Kalifornien führen sollte. Es wird dann rund 30 Stunden dauern, die geborgene Kapsel in den Hafen zurückzubringen, wo die kritischen Proben als erstes entladen und der NASA übergeben werden. Sie sollen dann am selben Tag noch nach Houston transportiert werden.
DRAGON angekoppelt an der ISS
Oben: Die DRAGON angekoppelt am Knotenmodul HARMONY. (Photo: NASA)
Kommandant Chris Hadfield arbeitete am Handschuhkasten für Mikroschwerkraftsforschung (MSG) mit dem Experiment zur Vergröberung in Fest-Flüssig-Mischungen. Er entlüftete eine Wasserleitung im MSG und überprüfte die Temperatur und Feuchtigkeit innerhalb der Experimenteinrichtung.
Vor dem Abflug der DRAGON am Dienstag Mittag tauschte er einen Kommerziellen Generischen Bioverarbeitungsapparat (CGBA) im EXPRESS-Schrank 2 gegen einen neuen aus. Der ältere soll mit der DRAGON zur Erde zurückgebracht werden.
Hadfield nahm auch an einer Kenntnisübung teil, wobei er Fragen für einen Selbsteinschätzungstest als Teil seiner Rolle als Bordarzt beantwortete. Später nahm er eine Kommunikationseinheit in Betrieb, die während des Abflugs der DRAGON vom Innern der Station aus eingesetzt werden soll, und testete ihre Funktion.
Flugingenieur Tom Marshburn arbeitete mit dem Gradientenofen (GHF) im KOBAIRO-Schrank im Labormodul KIBO. Er setzte Kartuschen mit Halbleiterlegierungsproben ein und maß dann die Wärmeisolationswirkung der Heizelemente innerhalb des GHF, der für Experimente zum Wachstum von qualitativ hochwertigen Kristallen verwendet wird.
Er nahm auch als Proband am Experiment ENERGIE teil, das die negative Energiebilanz untersucht, die bei Besatzungsmitgliedern im All auftritt und Fitneßübungen als Gegenmaßnahme erkundet. Danach richtete er die Geräte für das Experiment KUBIK ein, wobei er den Mobilrechner für Europäische Schubladenschränke im Labormodul COLUMBUS für das Herunterladen von Telemetriedaten einsetzte. Beim KUBIK-Inkubator/Kühler werden Samen, Zellen und kleine Tiere füf lebenswissenschaftliche Experimente eingesetzt.
Kosmonaut und Flugingenieur Roman Romanenko setzte seine laufende Arbeit an russischen Experimenten fort. Er kopierte Daten vom Experiment IDENTIFIKATION, das die mechanischen Lasten auf die Raumstation während dynamischer Ereignisse wie Bahnanhebungen, Raumfahrzeugkopplungen und Außeneinsätzen aufzeichnet. Er schoß außerdem Photos für die Erdbeobachtungsstudien URAGAN und EKON.

21. März 2013, Donnerstag
DRAGON am CANADARM2
Oben: Die Frachtkapsel DRAGON "am Haken" kurz nach dem Einfangen mit dem CANADARM2. (Photo: NASA)
Die drei Expedition 35 Besatzungsmitglieder an Bord der Internationalen Raumstation setzen heute ihre Arbeit mit dem Schwerpunkt auf Werkstoffforschung und Fluidphysik fort. Das Trio war auch mit den regelmäßigen Wartungsarbeiten beschäftigt und bereitete den Abflug der Raumkapsel DRAGON von SpaceX vor, sowie die Ankunft von drei neuen Besatzungsmitgliedern in der nächsten Woche.
Das multinationale Stationsleitungsteam kam heute zusammen, um die Pläne und Vorbereitungen für den Abflug der DRAGON und ihre Rückkehr zur Erde durchzusprechen. Sie erteilten einstimmig ihre Freigabe für das Abkoppeln am Montag.
Kommandant Chris Hadfield arbeitete in dieser Woche an zwei laufenden Experimenten, darunter die Studie über Vergröberung in Fest-Flüssig-Mischungen (CSLM) und dem Test Binärer Kolloidlegierungen (BCAT). Er begann seinen Morgen mit der Analyse von Wasserproben mit dem Analysegerät für den organischen Gesamtkohlenstoffanteil (TOCA).
Hadfield tauschte eine Verarbeitungseinheit des Experiments CSLM aus und übertrug die mit der Anlage gesammelten Daten. Die mit CSLM beschäftigten Forscher hoffen, effizientere und ökonomischere Methoden zur Herstellung von Produkten aus Gußwerkstoffen entwickeln zu können.
Der kanadische Kommandant schoß auch Photos von der Experimentalanlage und den Proben von dem heutigen Versuchslauf des Experiments BCAT. BCAT untersucht mikroskopisch kleine Teilchen, die in einer Flüssigkeit suspendiert sind, Kolloide genannt, um herauszufinden, wie man damit auf der Erde intelligentere, fortschrittliche Werkstoffe entwickeln kann.
Flugingenieur Tom Marshburn verbrachte die ganze Woche mit dem Experiment Marangoni-Inside, das die Veränderung der  Oberflächenspannung einer Flüssigkeit-Gas-Phasengrenze unter Einfluß von Temperaturunterschieden untersucht. Er arbeitete dabei an der Experimentaleinrichtung für Fluidphysik, in der das Experiment durchgeführt wird, wo er Kameras, Schläuche und Kabelverbindungen überprüfte.
Marshburn arbeitete auch an einem botanischen Experiment, Samenwachstum, das untersucht, wie Pflanzen im All in Reaktion auf Licht und Mikroschwerkraft wachsen. Die Pflanzen wachsen dabei nicht in eingetopfter Erde, sondern in Experimentalbehältern innerhalb des Europäischen Modularen Kultivierungssystems (EMCS), das von der Besatzung gewartet und von den Technikern am Boden überwacht wird.
Hadfield und Marshburn verluden auch gemeinsam Fracht, die zur Erde zurücktransportiert werden soll in die kommerzielle Frachtkapsel DRAGON. Die DRAGON soll am Montag von der Station ablegen und anschließend im Pazifik wassern.
Die Flugleittechniker am Boden sollen um 12 Uhr MESZ Kommandos zum Abkoppeln der DRAGON an den CANADARM2 senden und um 1:49 Uhr MESZ um sie freizugeben. Die DRAGON soll schließlich um 18:33 Uhr MESZ ihre Triebwerke füfr ein Bremsmanöver zünden, das sie in die Erdatmosphäre zurückbringt und gegen 19:35 Uhr MESZ am Fallschirm vor der Küste Kaliforniens niedergehen läßt.
Flugingenieur Roman Romanenko arbeitete den Morgen über im russischen Segment der Station, wo er ein Ventil an einem RODNIK-Wassertank austauschte. Er führte auch einige vorbeugende Wartungsarbeiten am Belüftungssystem des Servicemoduls SWESDA aus. Am Ende seines Tages schoß der Kosmonaut noch einige Photos für die laufenden Erdbeobachtungsstudien URAGAN und EKON.
In der Nacht führte die Station ein Bahnanhebungsmanöver mit den Triebwerken des PROGRESS M-17M durch. Durch das Manöver wurde die Bahn der Station in Vorbereitung auf die Ankunft der SOJUS TMA-08M mit den Flugingenieuren Pawel Winogradow, Chris Cassidy und Alexander Missurkin in der nächsten Woche um 5 Kilometer angehoben.

20. März 2013, Mittwoch
Hadfield mit Tomaten
Oben: Chris Hadfield mit Tomaten, die mit der DRAGON zur Station gebracht worden waren. (Photo: NASA)
Expedition 35 Kommandant Chris Hadfield arbeitete heute wieder an dem  Amin-Schwingbett, nachdem er gestern die Abläufe und die Anlagenteile durchgegangen war. Er baute das Gerät in seine Betriebskonfiguration zusammen als Teil einer Untersuchung zur Verwendung eines kleineren effizienteren Systems zur Filterung von Kohlendioxid aus der Stationsluft.
Gegen Ende seines Arbeitstages sprach Hadfield über die Amateurfunkanlage mit Schülerinnen der Ann Richards Schule für Junge Frauen in Führungspositionen in Austin im US-Bundesstaat Texas. Die Schülerinnen der Klassen 6 bis 12 stellten dem kanadischen Kommandanten verschiedene Fragen über das Leben und Arbeiten im All.
Zu Beginn seines Arbeitstages öffnete Flugingenieur Tom Marshburn den Experimentalschrank für Integrierte Fluidforschung, um Proben für das Fortgeschrittene Kolloidexperiment einzusetzen. Diese Studie untersucht Werkstoffe, die kleine Kolloidteilchen enthält, und wie sich ihre physikalischen Eigenschaften im All verhalten.
Später arbeitete Marshburn im Labormodul DESTINY mit UNterstützung durch die Bodenleittechniker im japanischen Tsukuba mit dem Experiment Marangoni-Inside. Das Experiment untersucht die Oberflächenspannung an Flüssigkeit-Gas-Phasengrenzen, die durch Temperaturunterschiede beeinflußt werden. Dies soll den Wissenschaftlern zu verstehen helfen, wie sich Fluide in der Mikroschwerkraft bewegen und der Wärmetransport in ihnen vonstatten geht. 
Kosmonaut und Flugingenieur Roman Romenenko verbrachte den Mittwoch mit dem Verstauen von Müll und nicht mehr benötigten Gegenständen in den angekoppelten Transporter PROGRESS M-18M. Der PROGRESS soll im April vom Modul PIRS ablegen um anschließend beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Pazifik zu verglühen.
Er arbeitete außerdem mit zwei russischen Experimenten, die die Strahlungsumgebung innerhalb der Station (MATRIOSCHKA) und die Auswirkungen von Triebwerksabgasen und Raumfahrzeugwiedereintritten auf die obere Atmosphäre (RELAXATION) untersuchen.
Am Montag sollen die Flugleittechniker am Boden Kommandos an den CANADARM2 senden, um die kommerzielle Frachtkapsel DRAGON um 12 Uhr MESZ von der Station abzukoppeln und um 13:49 Uhr freizusetzen. Die DRAGON soll ihre Triebwerke dann um 18:33 Uhr MESZ ein letztes Mal feuern, um die Kapsel aus der Umlaufbahn zu bringen, so daß sie schließlich gegen 19:35 Uhr am Fallschirm im Pazifik wassert.
Die Expedition 35 erwartet drei weitere Besatzungsmitglieder, die sich derzeit am Kosmodrom Baikonur in Kasachstan auf ihren Start am 28. März vorbereitet. Die Internationale Raumstation soll dafür in der Nacht zum Donnerstag ihre Bahn anheben, damit die SOJUS TMA-08M mit den Flugingenieuren Pawel Winogradow, Chris Cassidy und Alexander Missurkin in der nächsten Woche am Modul POISK anlegen kann. Um 1:25 Uhr MESZ soll die Station das Bahnanhebungsmanöver mit den Triebwerken des PROGRESS M-17M durchführen. Das Manöver soll 11 Minuten und 13 Sekunden dauern und die Bahn der Station um 5 Kilometer anheben.

19. März 2013, Dienstag
Besatzung von SOJUS TMA-08M
Oben: Chris Cassidy, Pawel Winogradow und Alexander Missurkin bei einer Generalprobe in voller Montur vor ihrer SOJUS am Kosmodrom Baikonur in Kasachstan. (Photo: NASA/Viktor Selentsow)
Das Expedition 35 Trio an Bord der Internationalen Raumstation zählt die Tage bis zum Ablegen der Frachtkapsel DRAGON von SpaceX. Kommandant Chris Hadfield und Flugingenieur Tom Marshburn packten den ganzen Tag über Ausrüstung zusammen, die an Bord der DRAGON verladen werden soll.
Bodenleittechniker sollen am Montag Mittag um 12 Uhr MEZ Kommandos an den CANADARM2 senden, die DRAGON freizusetzen. Die DRAGON soll dann seine Triebwerke ein letztes Mal um 18:33 Uhr feuern, wodurch sie in die Erdatmosphäre eintreten und gegen 19:35 Uhr MEZ im Pazifik wassern soll.
Während die DRAGON für ihren Abflug von der Station vorbereitet wird, gehen die wissenschaftlichen und wartungstechnischen Arbeiten an Bord des Orbitallabors weiter. Hadfield setzte seine Arbeit mit dem Experiment über Vergröberung in Fest-Flüssig-Mischungen (CSLM) fort. Er konfigurierte den Handschuhkasten für Mikroschwerkraftsforschung, in dem CSLM betrieben wird, überprüfte seine Ventile, die Temperatur und den Feuchtegrad. Er warf auch einen genauen Blick auf die Geräte des Amin-Schwingbetts, das neue Techniken zur Kohlendioxidfilterung testet.
Marshburn arbeitete wieder an dem Marangoni-Experiment, an dem er die Ausrüstung reinigte und auswechselte. Diese Studie wird in der japanischen Experimentaleinrichtung für Fluidphysikforschung im Labormodul KIBO ausgeführt. Er begann auch mit dem Auspacken der Ausrüstung und dem dem Zusammensuchen der Geräte für das Fortschrittliche Kolloidexperiment (ACE), das demnächst beginnen soll. Später verrichtete er einige Wartungsarbeiten an einem wissenschaftlichen Tiefkühlschrank und notierte einige seiner Gedanken über das Leben im All für eine Tagebuch-Studie.
Flugingenieur Roman Romanenko arbeitete heute im russischen Segment der Station. Der Kosmonaut begann seinen Tag mit dem Neustart von Mobilrechnern und Antivirentests. Danach tauschte er mit der Unterstützung des russischen Missionsleitzentrums Kabel aus. Später frischte er die Stationsluft mit Sauerstoff aus einem der zwei angekoppelten PROGRESS-Transporter auf. Schließlich nahm er sich noch etwas Zeit für Erdbeobachtungsphotographie ffür die Studien URAGAN und EKON.
Drei weitere Expedition 35 Besatzungsmitglieder bereiten sich derzeit am Kosmodrom Baikonur in Kasachstan auf ihren Start zur ISS vor. SOJUS-Kommandant Pawel Winogradow und die Flugingenieure Chris Cassidy und Alexander Missurkin sollen mit der SOJUS TMA-08M am 28. März starten und nur sechs Stunden später am Modul POISK anlegen.

18. März 2013, Montag
Hadfield bei Interview
Oben: Bei einem Interview mit Medienvertretern am Hauptquartier der kanadischen Raumfahrtbehörde zeigt und erklärt Chris Hadfield ein Gerät, mit dem er arbeitet. (Photo: NASA TV)
Die Expedition 35 begann offiziell mit dem Ablegen der SOJUS TMA-06M am Samstag Morgen um 2:43 Uhr MEZ. Der Kanadier Chris Hadfield, der zusammen mit den Flugingenieuren Tom Marshburn und Roman Romanenko zurückgeblieben ist, ist jetzt Kommandant der Station. Zu ihnen sollen sich am 28. März die Flugingenieure Pawel Winogradow, Chris Cassidy und Alexander Missurkin gesellen, die an diesem Tag zur ISS starten und nur sechs Stunden später an ihr ankoppeln sollen.
Die Stationsbewohner sind wieder in ihrem normalen Tagesablauf mit Forschung und Wartung. Sie arbeiten an laufenden Experimenten, ebenso wie mit neuen Experimenten, die mit der DRAGON heraufgebracht wurden. Die Besatzung arbeitet auch an der Erhaltung der Systeme sowohl im Internationalen, wie auch im russischen Segment der Station.
Hadfield arbeitete den ganzen Tag über an werkstoffwissenschaftlichen Experimenten und Ausrüstung. Er tauschte einen Mobilrechner im Experimentalschrank für Werkstofforschung aus, lud seine Akkus auf und spielte neue Programme auf. Er übertrug Daten und setzte eine neue Probenverarbeitungseinheit für das Experiment zur Vergröberung von Feststoffen in Flüssigkeitsmischungen ein. Er richtete auch eine Kamera zum Photographieren von Kristallproben beim Test von Binären Kolloidlegierungen ein.
Matshburn war im Labormodul KIBO, wo er den Tag über an einer Reihe japanischer Experimente arbeitete. Er traf einige Vorbereitungen für die Marangoni-Studie, die die Oberflächenspannungsänderungen aufgrund von Temperaturschwankungen an einer Flüssig-Gas-Phasengrenze untersucht. Er baute auch eine Probenkartusche des Hicari-Experimentes aus, das versucht, qualitativ hochwertige Kristalle zu züchten, um damit effizientere Solarzellen und Halbleiterelektronikelemente zu entwickeln.
Romanenko begann seinen Tag mit dem Neustart von Mobilrechnern im russischen Segment. Später baute er das ATV-Steuerpult im Servicemodul SWESDA ab. Danach tauschte er Filter aus und aktualisierte das Bestandhaltungssystem der Station. Am 25. März soll die DRAGON von SpaceX mit Fracht, die zur Erde zurückgebracht werden soll, von der Station ablegen, um anschließend im Pazifik zu wassern. Der CANADARM2 soll das kommerzielle Frachtraumfahrzeug gegen 13:53 Uhr MEZ freigeben. Die automatische Wasserung soll dann um 19:35 Uhr erfolgen.

16. März 2013, Samstag
Schließen der Luken
Oben: Expedition 34 SOJUS-Kommandant Oleg Nowitskij (Mitte) sagt Auf Wiedersehen zu den drei zurückbleibenden Besatzungsmitgliedern, bevor er die Luken schließt. (Photo: NASA TV)
Nach 144 Tagen im All ist heute um 5:06 Uhr MEZ die SOJUS TMA-06M mit Expedition 34 Kommandant Kevin Ford und den Flugingenieuren Oleg Nowitskij und Jewgenij Tarelkin in der kasachischen Steppe nordöstlich der Stadt Arkalik gelandet. Mit dem Ablegen der SOJUS um 1:43 Uhr MEZ vom Miniforschungsmodul POISK begann offiziell die Expedition 35 unter dem Kommando von Chris Hadfield. Hadfield ist der erste kanadische Kommandant der ISS.
Zusammen mit den Flugingenieuren Roman Romanenko und Tom Marshburn wird er den Orbitalkomplex als Drei-Mann-Besatzung betreiben, bis am 28. März die Flugingenieure Pawel Winogradow, Chris Cassidy und Alexander Missurkin mit der SOJUS TMA-08M vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan starten und nach nur sechs Stunden und vier Erdumläufen an POISK anlegen.

15. März 2013, Freitag
Am Gagarin Kosmonautenausbildungszentrum im Sternenstädtchen bei Moskau schlossen die Flugingenieure Chris Cassidy, Pawel Winogradow und Alexander Missurkin eine Woche aus Erholung und der Erledigung von Verwaltungsangelegenheiten ab, bevor sie morgen für ihren Start zum Kosmodrom Baikonur nach Kasachstan aufbrechen.
An Bord der ISS hat Chris Hadfield am Mittwoch in einer kleinen Zeremonie das Kommando von Expedition 34 Kommandant Kevin Ford übertragen bekommen. Ford soll heute Nacht zusammen mit den Flugingenieuren Oleg Nowitskij und Jewgenij Tarelkin zur Erde zurückkehren. Wenn die SOJUS TMA-06M von der ISS ablegt wird die Expedition 35 offiziell beginnen.

11. März 2013, Montag
Am Gagarin-Kosmonautenausbildungszentrum im Sternenstädtchen bei Moskau begannen Chris Cassidy, Pawel Winogradow und Alexander Missurkin und ihre Ersatzmannschaft eine Woche, in der sie sich ausruhen und um Verwaltungsangelegenheiten kümmern können, bevor sie am Samstag zum Kosmodrom Baikonur nach Kasachstan aufbrechen.

7. März 2013, Donnerstag
Chris Cassidy, Pawel Winogradow und Alexander Missurkin, sowie ihre Ersatzmannschaft, haben heute die traditionelle Pressekonferenz am Gagarin Kosmonautenausbildungszentrum im Sternenstädtchen bei Moskau abgehalten. Anschließend fuhren sie nach Moskau um auf dem Roten Platz an der Kremlmauer Blumen in Gedenken an die russischen Raumfahrthelden niederzulegen.

6. März 2013, Mittwoch
Am Gagarin Kosmonautenausbildungszentrum im Sternenstädtchen bei Moskau bereiten sich die drei Flugingenieure, die die Expedition 35 Besatzung vervollständigen sollen, auf ihren Start am 28. März an Bord der SOJUS TMA-08M vor. NASA-Astronaut Chris Cassidy und die russischen Kosmonauten Pawel Winogradow und Alexander Missurkin und ihre Ersatzmannschaft schlossen heute ihre Qualifikationssimulationsläufe in den Trainingsmodellen der SOJUS und des russischen ISS-Segments ab. Am Donnerstag sollen sie die traditionelle Pressekonferenz abhalten und anschließend den Roten Platz in Moskau besuchen, um Blumen an der Kremlmauer abzulegen, wo die russischen Raumfahrthelden beerdigt sind.

5. März 2013, Dienstag
Besatzung vor SOJUS-Simulator
Oben: Alexander Missurkin, Pawel Winogradow und Chris Cassidy vor dem SOJUS-Simulator am Gagarin-Kosmonautenausbildungszentrum im Sternenstädtchen bei Moskau. (Photo: NASA)
Während sich an Bord der Internationalen Raumstation drei Expedition 34 Besatzungsmitglieder auf ihre Rückreise zur Erde am 15. März vorbereiten, machen sich am Kosmodrom Baikonur drei weitere Expedition 35 Besatzungsmitglieder, NASA-Astronaut Chris Cassidy und die russischen Kosmonauten Pawel Winogradow und Alexander Missurkin für ihren Start mit der SOJUS TMA-08M am 28. März bereit. Sie werden zum erstenmal das beschleunigte Flugprofil einsetzen, das sie nach nur sechs Stunden zur Station bringt. Getestet wurde dieses Flugprofil allerdings schon seit August 2012 bei unbemannten PROGRESS-Transportern, ohne Probleme bisher.
Cassidy Winogradow und Missurkin sind derzeit am Gagarin-Kosmonautenausbildungszentrum im Sternenstädtchen bei Moskau, wo sie ihre Qualifikations-Simulationsprüfungen in Ausbildungsmodellen der SOJUS und des russischen ISS-Segments fortsetzten.








Terminplan Expedition 35 Besatzung
Ablegen von SOJUS TMA-06M (Ende von Expedition 34) 16. März 2013, 1:43 Uhr MEZ
Landung von Sojus TMA-06M 16. März 2013, 5:06 Uhr MEZ
Ablegen von DRAGON CRS-3 26. März 2013, 11:56 Uhr MEZ
Landung von DRAGON CRS-3 26. März 2013, 17:34 Uhr MEZ
Start von Sojus TMA-08M (ISS-32S) 28. März 2013
Anlegen von Sojus TMA-08M an ISS 28. März 2013
Außeneinsatz EVA-R1
19. April 2013
Außeneinsatz EVA-A1
11. Mai 2013, 14:44 Uhr MESZ (5:30 Std.)
Ablegen von SOJUS TMA-07M (Ende von Expedition 35)
13. Mai 2013, 23:08 Uhr MESZ
nnb: Datum noch nicht bekannt

Alle Zeiten, wenn nicht anders vermerkt, Mitteleuropäische Zeit (MEZ), bzw. Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Alle Photos: NASA

Quelle: NASA ISS-Statusberichte, NASA Webseite (NASA Human Spaceflight, Station Section)


letzte Änderung am 11. Mai MMXIII